Wenn Straßenschilder Geschichten erzählen…

Wussten Sie, dass die Agnetenstraße auf das Agnetenkloster im südöstlichen Teil der Neustadt zurückgeht, welches 1230 vom Erzbischof Albrecht gestiftet wurde?

Das Straßenschild „Agnetenstraße“ ist eines der Schilder in der Alten Neustadt, die seit 2019 mit Erklär-Tafeln ausgestattet wurden. 2020 kamen weitere Tafeln hinzu; wie in der Hohepfortestraße, der Kühleweinstraße und im Lorenzweg. Das Projekt des Bürgervereins, unterstützt durch die Stadt Magdeburg, soll einen Beitrag leisten zur besseren Identifikation der Bürger mit ihrem Stadtteil, so Peer Jürgens, Sprecher der GWA Alte Neustadt.

Die Informationen zu den bisher sieben Erklär-Tafeln lieferte der engagierte Stadtteil Chronist Helmut Mittank, welcher ebenfalls in der Alten Neustadt zu Hause ist. Die Firma „Stempel Tietze“ fertigte die Schilder; die Installation übernahm das Tiefbauamt. „Ein großer Dank geht dabei an die Stadtverwaltung. Innerhalb von zwei Tagen nach Übergabe erfolgte die Montage der Tafeln“, betonte der GWA-Sprecher. Finanziert werde das Projekt zur Hälfte aus dem GWA-Topf, weiß Peer Jürgens. Der andere Teil kommt aus dem Städtebauförderprogramm “Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ unter Beteiligung von Bund, Land und Kommune. Auch 2021 sollen weitere Schilder folgen, um als schöne Tradition die geschichtsträchtige Historie der Alten Neustadt weiterzuerzählen.

Bildunterschrift: GWA Sprecher Peer Jürgens enthüllt das Straßenschild „Hohepfortestraße“ mit Erklär-Tafel.

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