Ausstellung „Zwangsarbeit und KZ-Haft in Magdeburg“ und anschließender Austausch

Ein Konzentrationslager in Magdeburg?!

Die Versklavung von über 20 Millionen Menschen in Europa während der NS-Diktatur stellt eines der größten Verbrechen dieser Zeit dar, findet aber oft unter dem Eindruck von Krieg und Holocaust eher wenig Beachtung. Dabei war dies das offensichtlichste Verbrechen der Nazis. Und so befinden sich auch in Magdeburg etliche Orte dieser Schreckenstaten.

Die Ausstellung „Zwangsarbeit und KZ-Haft in Magdeburg“ thematisiert Orte von NS-Verbrechen in der Stadt Magdeburg im Zusammenhang mit Lagerhaft und Zwangsarbeit.

Der Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes (IB) und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Sachsen-Anhalt laden Interessierte ein, gemeinsam dieses düstere Kapitel der Stadt zu entdecken und wollen anschließend in den Austausch treten. Wo liegen Kontinuitäten der rechtsextremen Ideologie der Ungleichwertigkeit und wie wirkt sie bis heute nach? Wie gestaltet sich der Umgang mit den Orten von NS-Verbrechen heute? Welche Lehren können wir aus der Geschichte für das Hier und Jetzt ziehen?

Lasst uns gemeinsam dieses weitgehend unbekannte Kapitel der Stadtgeschichte entdecken und gemeinsam ins Gespräch kommen.

  • Wann? 18.03.2026 17:30
  • Wo? Jugendmigrationsdienst Magdeburg, Walther-Rathenau-Str. 30, 39106 Magdeburg-Alte Neustadt
  • Organisiert von: Internationaler Bund, IB Mitte gGmbH
  • Kontakt: Sascha Schlüter
  • E-Mail: sascha.schlueter@ib.de.magdeburg
  • Eintritt: kostenlos
  • Kategorie: Ausstellung

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