Das Konterfei von „Opa“ schmückt nicht umsonst die Speisekarte des gleichnamigen Opa Imbiss am Wittenberger Platz.
Inhaber Fares Saleh Aga kocht hier nach original syrischen Rezepten seines Großvaters, unterstützt von zwei arabischen Mitarbeitern.
Und dies mit viel Erfolg. Der heute 26-jährige, der einer Gastronomenfamilie entstammt, kam 2017 nach Magdeburg, um zu studieren. „Deutschland war und ist schon immer mein Sehnsuchtsland.“ Auch der Onkel lebt bereits seit 2009 hier. Neben dem Studium der Wirtschaftswissenschaften von Anfang an berufstätig, eröffnete der junge Mann, der Familientradition folgend, im Mai 2023 seinem Imbiss im Nebengewerbe.
Ob Hähnchen, Falafelherzen oder Opa Salat – gutes Essen verbindet Kulturen weltweit
Inzwischen ist der rote Imbissstand ein lukullischer Geheimtipp für alle, die den Geschmack des Orients im Original erleben möchten. Ob nun in einladender Atmosphäre frisch vor Ort oder online über Lieferando – die leckeren Snacks stillen jeden Hunger.
Hähnchen, Burger, Nuggets in verschiedenen Varianten, Vegetarisches wie den Opa Salat oder einfach nur Pommes mit Majo – Frische und Geschmack überzeugen. „Besonders begehrt sind unsere Falafel Gerichte“, freut sich Fares Saleh Aga. Es gibt schon viele Stammgäste. Besonders die Studenten der nahen Universität schätzen die günstigen Angebote.
„Die Alte Neustadt ist mein Zuhause, die Menschen sind freundlich.“
Der sympathische Junggastronom mag seinen Stadtteil. Hier lebt, arbeitet und studiert er. „Hier ist mein Zuhause. Die Menschen sind freundlich.“ Selten gäbe es verbale Angriffe bezüglich seiner Herkunft – und die lächele er dann einfach weg. Wichtig sei ihm ein tolerantes, respektvolles Miteinander. „Am Ende sind wir alle nur Menschen.“
Fares Saleh Aga ist gut angekommen in Deutschland und ist stolz, wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen. Geholfen habe ihm dabei besonders das große Netzwerk der GWA in der Neustadt, betont er dankbar. Inzwischen verheiratet, hat der junge Syrier auch privat sein Glück gefunden. Im Rahmen des Familiennachzuges konnte seine Ehefrau, eine studierte Französischlehrerin, nach Deutschland kommen. Die kleine Familie mag Spaziergänge im nahgelegenen Nordpark und das Flair des anliegenden Wissenschaftshafens.
Bald ist es soweit – das Restaurant „Opa Haus“ öffnet seine Pforten
Ab Anfang 2026 eröffnet Fares Saleh Aga neben dem Imbiss in der Ernst-Lehmann-Straße 14 eine neue Gaststätte in der Rogätzer Straße, das Opa Haus.
Hier möchte er seinen Gästen arabische und italienische Gerichte servieren. Man darf gespannt sein…
Weitere Informationen gibt es unter: www.opa-imbiss.de oder auf Instagram
Autorin: Annett Szameitat













