Die Kaulitz-Brüder aus Loitsche – das musikalische Aushängeschild von Sachsen-Anhalt – sind Kult. Als „Tokio Hotel“ begann das Geschwister Duo zusammen mit Gustav und Georg aus Magdeburg vor zwei Jahrzehnten seine Karriere und ist jetzt in der ganzen Welt zu Hause.
Beim Newcomerprojekt „local heroes“ machte auch das talentierte Bruderpaar seine ersten Schritte ins Musikgeschäft, betont Geschäftsführerin Julia Sasse.
Unter dem Dach von „Aktion Musik / local heroes e.V.“ mit Sitz in Salzwedel, agiert „local heroes“ deutschlandweit als größtes Newcomernetzwerk der populären Musik. 1989 gegründet, ist die Förderplattform mit zirka 100 Vereinen in allen Bundesländern als Türöffner für Newcomer gemeinnützig aktiv; dank öffentlicher Förderer, Spender und Sponsoren. Hier erhalten junge Musiktalente das nötige Handwerkszeug und nicht nur sprichwörtlich eine Bühne; mit Beratungsangeboten, diversen Workshops und Coachings sowie der Vermittlung von Showcases und Auftritten. Durch die Teilnahme am local heroes Musikpreis, einem Wettbewerb von der regionalen Ebene bis zum Bundesfinale, können sich die besten Nachwuchsmusiker für eine professionelle Förderung und Begleitung ihrer Musikkarriere qualifizieren.
„Es war Liebe auf den ersten Blick.“
In Sachsen-Anhalt sind Julia Sasse, die seit 2015 die Geschäfte von local heroes leitet und ihr Team aus drei Festangestellten sowie vielen ehrenamtlichen Musikenthusiasten, die Macher in der Musiknachwuchsszene. 2010 kam Julia Sasse, Jahrgang 1987, gebürtig in Magdeburg, über das Ehrenamt zum Verein. „Es war Liebe auf dem ersten Blick.“ Die studierte Medienmanagerin, tätig beim MDR und erfahren in der Pressearbeit, entdeckte ihre Leidenschaft, die regionale Kulturförderung im Jugendbereich mit voranzubringen. Ein Studium der Musikwissenschaften folgte und seit 10 Jahren managt Julia Sasse engagiert und mit sehr viel Herzblut, umgeben von einem funktionierenden Netzwerk strategisch die Geschicke von „local heroes“. Junge Kulturförderung im Land sei wichtig, so Julia Sasse. „Die Musikszene ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der nach einer erfolgreichen Nachwuchsförderung besonders sichtbar wird.“
Ein neues Popkulturzentrum – viel Raum für die Kunstszene
„Ich bin dankbar für meine Arbeit und kann mich auf mein Team verlassen.“ Im Moment in Elternzeit, verfolgt die Mutter eines kleinen Sohnes, gespannt die neuen Vorhaben. Aktuell entsteht in der Magdeburger Liebknechtstraße ein neues Popkulturzentrum, welches im Oktober 2025 eröffnen soll. Das von Land und Bund geförderte Projekt schafft buchstäblich mehr Raum für das Magdeburger Kulturleben und soll der Kleinkunstszene eine Bühne geben. Ehemann Thomas, früher selbst Musiker, hat ebenfalls seine Kreativität zum Beruf gemacht. Als selbständiger Hochzeitsfotograf bundesweit unterwegs, lässt er auf seine ganz besondere Art Visionen wahr werden, macht Augenblicke zu bleibenden Momenten. Der Mittdreißiger lebt und liebt seine Arbeit. Weitere Geschäftsfelder sind Unternehmensfotografie, Businessfotografie sowie Vogel- und Landschaftsfotografie. Ein Blick auf die Webseite und das Instagram-Profil von Thomas Sasse verrät mehr.
„Die Neustadt hat viel Potential“
Zuhause ist Julia Sasse mit ihrer Familie in einem Gründerzeithaus mit viel Charme in der Alten Neustadt „Wir fühlen uns wohl hier und sind beruflich wie privat gut vernetzt im Stadtteil.“ Die Neustadt habe viel Potenzial, meint auch Ehemann Thomas. Es gebe eine gute Infrastruktur und vielseitige Kulturangebote, besonders im Moritzhof. Ein beliebter Mittagssnack des Ehepaares ist „Opa Imbiss“ am Wittenberger Platz. Außerdem seien der Nord- und Geschwister Scholl-Park Liebebenfalls ein häufiges Ausflugsziel. Für interessierte Anwohner bietet der Vogelkundler dort auch Spaziergänge durch die Natur an.
Weitere Informationen gibt es unter: www.local-heroes.de und www.thomassasse.com.













