Allein die heroische Musik sorgt für eine atemberaubende Stimmung. Ein großer Eingang führt in ein dunkles Labyrinth. Nur die Neonlichter an der Wand sorgen für Orientierung. Auf Signal beginnt das Spiel. Jeder muss nun versuchen, mit seinem „Phaser“, aus dem auf Knopfdruck Laserstrahlen schießen,  die Gegner zu treffen. Um selbst nicht erwischt zu werden, kann man die vielen Deckungsmöglichkeiten auf dem Spielfeld nutzen. Rennen, kriechen, ducken lautet also die Devise. Nach 12 Minuten ist das Spiel zu Ende und jeder Teilnehmer ist mindestens außer Atem. Es ist wirklich nicht zu unterschätzen, wie anstrengend Lasertag sein kann.

Sport für Groß und Klein

Bis zu 13 Leute können derzeit in dem „Stadion“ in der Schmidtstraße spielen. Seit Juni 2016 gibt es den Laserplanet. Ins Leben gerufen wurde er von Marco Hauff. Auch er ist von der sportlichen Komponente Lasertags sehr angetan. Der frühere Fitnesstrainer erzählt: „Bevor ich es das erste Mal gespielt habe, war ich sehr skeptisch. Als ich dann allerdings doch mit meinem Sohn einmal eine Runde mitgemacht habe, war ich sehr überrascht wie anstrengend das war.“ Seitdem sieht er darin vor allem die Möglichkeit, Leute dazu zu bringen, sich zu bewegen. Alle Generationen können hierbei gemeinsam spielen. Das Besondere daran sei, so Hauff, dass Kinder in Lasertag meist besser sind als Erwachsene. In den meisten Wettbewerbssituationen, wie z. B. Fußball oder Brettspiele, müssten Ältere Rücksicht nehmen. „Bei Lasertag ist das eben nicht so, weshalb die Kinder sich über einen Sieg noch mehr freuen“, erklärt Hauff.

Abwechslung garantiert

Doch dieser Spaß ist auf keinen Fall nur für Kindergeburtstage oder Familientreffen geeignet. Jugendgruppen kommen hier mindestens genauso auf ihre Kosten. Es gibt unglaublich viele unterschiedliche Spielmodi, welche für Abwechslung sorgen. So kann man beispielsweise bis zu 6 verschiedene Teams bilden oder auch Leuchten an den Westen ausschalten, sodass die Spieler in der Dunkelheit kaum zu sehen sind. Aber auch fernab von Laserpistolen bietet Hauff in seiner Freizeitwelt tolle Attraktionen an. Besonders bemerkenswert ist das Fußballbillard. Mit viel Feingefühl muss man dabei versuchen, die wie Billardkugeln bemalten Bälle in eines der sechs Löcher zu versenken. Selbst die Kleinsten können hier mitmachen. Einen Tisch, auf den sie hochreichen müssen, gibt es dabei nämlich nicht. Bald wird das Angebot noch mit einem Escapegame erweitert. Dabei müssen die Teilnehmer verschiedene Rätsel lösen, um dadurch innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus einem verdunkelten Zimmer zu gelangen.

Nähere Informationen auf:
www.laserplanet-magdeburg.de

aus: Neustadtgeflüster – Ausgabe 5